Das ganzheitliche und lebendige Miteinander-Lernen ist die Grundlage der ThemenZentriertenInteraktion. Diese Methode des Leitens von Gruppen ist von Ruth C. Cohn entwickelt worden und hat seit 3 Jahrzehnten weite Verbreitung gefunden. Kooperationsbereitschaft anstelle von zerstörerischer Rivalität, Sensibilität für eigene und die Bedürfnisse der Anderen und Eigenverantwortung anstelle von Fremdbestimmung - das sind einige der Grundgedanken, die helfen das Wachstum der Persönlichkeit zu fördern und heilsam zu wirken.
TZI fördert
sich und andere im privaten und beruflichen Bereich aufmerksam wahrzunehmen
Selbständigkeit und Eigenverantwortung im Kontakt mit anderen zu stärken
Wissensvermittlung lebendig und in Beziehung zu den beteiligten Personen zu gestalten
die Arbeitsnotwendigkeiten mit Achtung vor der Person und der zwischenmenschlichen Beziehung zu verbinden
TZI setzt Strukturen im Gruppenprozess
die dynamisches Gleichgewicht zwischen den verschiedenartigen Bedürfnissen des Einzelnen
der Interaktion der Gruppe und deren Aufgabe anstreben (Ich-Wir-Es-Balance)
und das Umfeld ("globe") - im engsten und weitesten Sinn - stets mitberücksichtigen.
TZI geht von Grundvoraussetzungen aus, ohne die das System in unzusammenhängende Techniken zerfallen würde:
Die Autonomie des Menschen ist umso grösser, je bewusster er seine soziale und universelle Interdependenz anerkennt und aktiviert.
Wertentscheidungen sind unabdingbar und im Geiste der Achtung vor dem Lebendigen und seiner Entfaltung zu treffen.
Entscheidungen sind bedingt durch innere und äußere Grenzen - eine Erweiterung dieser Grenzen ist möglich.